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Angeln in Portugal – Tipps & Tricks

Portugal ist mit einer Küstenlänge von knapp 1.800 Kilometern, vielen Salmonidengewässern und wunderschönen Stauseen ein Traumland für Angler. 300 (!) Sonnentage und ein mildes Klima machen das Angeln in Portugal das ganze Jahr angenehm und interessant.

Erfahre alles was du zum Angeln in Portugal wissen musst!

Wir haben Dir die wichtigsten Informationen und alles Wissenswerte zusammengefasst. Erfahre welche Lizenzen Du benötigst, wo das Angeln in Portugal erlaubt ist, welche Fische Du fangen kannst und was Du bei der Wahl des richtigen Angelplatzes beachten solltest.

Angelschein und gesetzliche Bestimmungen

Für das Angeln in Portugal benötigt man eine Lizenz (licenca). Diese ist für Angler ab 14 Jahren vorgeschrieben. Kinder unter 14 Jahren, sind in Begleitung eines Erwachsenen mit gültiger Fangerlaubnis davon befreit.
Ein Angelschein, der durch eine bestandene Prüfung verliehen wird, ist nicht erforderlich.

Gut zu wissen: Die erforderliche Lizenz ist nicht mehr in Papierform nötig, sondern kann digital mitgeführt werden.

Die verschiedenen Gewässer Portugals erfordern auch verschiedene Angellizenzen:

  • Der Sportangelschein (Licença de Pesca Desportiva) wird für das Meeresangeln benötigt.
  • Die Lizenz für Binnenfischerei (Licença de Pesca Desportiva em Águas Interiores) ist für das Angeln in Portugals Flüssen und Seen erforderlich.

Zusätzlich zu den oben genannten allgemeinen Lizenzen gibt es verschiedene Varianten dieser:

  • Nationale Lizenz (Licença nacional): erlaubt dem Inhaber, im ganzen Land zu angeln, ausgenommen eingeschränkten Gebieten, einschließlich der vorgelagerten Inseln.
  • Regionale Lizenz (Licença regional): erlaubt dem Inhaber, entweder im Norden, Süden oder in der Mitte des Landes zu fischen.
  • Lokale Lizenz (Licença de conselho): erlaubt das Angeln nur in den Flüssen und Seen im jeweiligen regionalem Bezirk.

Darüber hinaus gibt es noch zwei Sonderlizenzen. Die Lizenz für eingeschränkte Gebiete (Licença para Zona de Pesca Reservada) ermöglicht dem Inhaber das Angeln während bestimmter Jahreszeiten in geschützten Zonen. Zusätzlich zur Sonderlizenz wird die allgemeine Lizenz benötigt. Die Sonderlizenz für Gastangler ( Cartão de Residencia ) ist für Angler, die keine portugiesische Aufenthaltserlaubnis besitzen.

Wie erhalte ich eine Angellizenz zum Meeresangeln in Portugal?

In Portugal können Angelscheine an Geldautomaten, den sogenannten Multibanco-Automaten, oder dem Regionalverband für Sportfischerei (Associação Regional Centro de Pesca Desportiva) erworben werden. Letzteres ist nur mit gültiger Bürgerkarte möglich.

Info: Angelscheine am Bankautomaten zu erwerben, ist allerdings nur möglich, wenn man ein portugiesisches Bankkonto mit dazugehöriger EC-Karte besitzt. Einen Portugiesen zu bitten, eine solche Lizenz für sich zu erwerben, wie es bis vor ein paar Jahren einfach möglich war, ist nicht mehr möglich, da die Lizenzen nun durch die Personalausweisnummer und Steuernummer personalisiert ausgestellt werden.

Ausländer und Touristen ohne Bürgerkarte können die gewünschten Angellizenzen für das Meeresangeln bei verschiedenen Außenstellen des DGRM, also der Generaldirektion für natürliche Ressourcen, Maritime Sicherheit und Dienste (Direcção-Geral de Recursos Naturais, Segurança e Serviços Marítimos ) oder der DRAPA (Direcção Regional de Agricultura e Pescas do Algarve ) erhalten.

Neuerdings ist es aber auch möglich, die gewünschte Lizenz ganz einfach digital über die Internetseite BMAR – Balcão Electrónico do Mar zu erwerben.

Eine detaillierte Schritt für Schritt Anleitung findest Du hier:

Angellizenz in Portugal online beantragen

Hier findest Du das pdf. zum ausdrucken

Preise für die Lizenzen für Meeresangeln in Portugal:

AngelartTagMonatJahr
Ufer (Apeada)2,00 €4,00 €8,00 €
Boot (Embarcada)5,00 € *12,00 € *50,00 € *
Unterwasser (Submarina)3,00 €10,00 €25,00 €
Gültig für alles (Lúdica geral)20,00 €70,00 €
*Die Angellizenz Embarca (Angeln vom Boot) beinhaltet gleichzeitig das Angeln vom Ufer (Apeada).

Beschränkungen und gesetzliche Regelungen für das Angeln an Küstengewässern

An der Küstenlinie Portugals gibt es ausgewiesen Naturschutzgebiete. Hierzu gehören die Costa Vicentina oder die Küste des Parque Natural de Arrabida, welcher westlich von Setubal liegt.

Tipp: In diesen geschützten Bereichen gelten besondere Regeln für das Angeln. Diese können von anderen Schonzeiten bis hin zu Angelverboten reichen. Eine aktuelle Auflistung und Regelungen der bestehenden Schutzgebiete findest Du beim Recreational Fishing – DGRM

Zudem ist es während der Badesaison zwischen Mai und Ende Oktober, untersagt nach Sonnenaufgang und bis Sonnenuntergang an konzessionierten Stränden zu angeln. Abseits der bewirtschafteten Strände ist es aber auch tagsüber erlaubt.

Wie erhalte ich eine Lizenz zum Angeln an Binnengewässern in Portugal?

Die Lizenz für das Angeln in Binnengewässern kann man leider nicht online beantragen.
Hierfür muss man bei einer der vielen Außenstellen des Instituts für Naturschutz und Forstwirtschaft, ICNF vorstellig werden.

Eine Liste der Außenstellen findet Ihr online beim ICNF

Tipp: Du solltest vielleicht nicht bei der “kleinsten”, abgelegensten Behörde versuchen Deine Lizenz zu erwerben. Sprachliche und teilweise auch fachliche Herausforderungen können dazu führen, dass Du Deine Angellizenz eben nicht in den Händen halten wirst.

Die Lizenz wird in Papierform ausgestellt und muss beim Angeln in Portugals Seen und Flüssen immer mitgeführt werden.

Preise der Angellizenz für Binnengewässer Portugals

  • Tageslizenz: 15,38 €
  • Monatslizenz (30 Tage): 20,52 €
  • Jahreslizenz (Kalenderjahr): 51,27 €
Wichtig: Achte bei der Ausstellung im Amt darauf, dass Dir eine Lizenz für Nichtresidenten (Licença para não residentes) ausgestellt wird. Im Falle einer Kontrolle kann es ansonsten zu Schwierigkeiten kommen.

Beschränkungen und gesetzliche Regelungen für das Angeln an Binnengewässern

Einige Seen und Flussabschnitte werden von Jagd- und Angelverbänden “kontrolliert” und dürfen nur mit einer Zusatzlizenz des jeweiligen Vereins oder Verbands beangelt werden. Solche Gewässer sind i.d.R. mit einem weißen Schild, mit einer Nummer und einem blauen Streifen, markiert. Welche Gewässer oder Abschnitte hiervon betroffen sind, findest Du online beim ICNF

Zusätzlich zu diesen “verpachteten Gewässern” gibt es noch die „ZPP- (Zona Pesca Profissional) Gewässer”. Diese Seen oder Flussabschnitte sind Berufsfischern vorbehalten und dürfen nicht von Freizeitanglern befischt werden.

Gut zu wissen: Zum Beispiel der Rio Tejo bei Lissabon war jahrelang eine große ZPP-Zone, die es Anwohnern zwischen Barquinha und Constancia verbot am Tejo zu angeln.
Aufgrund großer Proteste wurde das Gesetz für die ZPP-Zonen im November 2021 geändert und die 8 größten ZPP-Zonen des Landes für Freizeitangler freigegeben!

Um welche Gewässer und Flussbereiche es sich handelt, kannst Du in der Liste des ICNF zur Übersicht der ZPP-Zonen in Freigewässern nachlesen.

Private Teiche und Seen sind meistens umzäunt und mit einem Schild auf dem “Pesca Privada” steht zu erkennen. Hier darf man nur mit Erlaubnis des Eigentümers angeln.

Achtung: An Salmonidengewässern ist das Angeln nur zwischen 01. März und 31. Juli erlaubt. Das restliche Jahr ist das Angeln strengstens untersagt. Es gibt aber auch Ausnahmen und Perioden in denen es auch nach dem 31.07. erlaubt ist zu angeln. Einen deatilierten Kalender mit allen Gewässern findet Ihr hier.

Das Angeln an Binnengewässern ist nur eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang und eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang erlaubt. Ausgenommen davon ist das gezielte nächtliche Angeln auf Karpfen in genehmigten Zonen.

Basic-Ausrüstung zum Angeln in Portugal

Küstenangeln in Portugal

Küstenangeln_Portugal

Das Angeln an Portugals langer Küstenlinie ist sicher die beliebteste und verbreitetste Art. Zu den schönsten Angelplätzen gehören sicher die Küstenabschnitte der Algarve, zum Beispiel bei Albufeira oder Alvor. Aber auch im südlichen Portugal rund um Faro und Lagos sind schöne
Strände und Buchten zu finden and denen sich viele Fischarten tummeln.

An den langen und breiten Stränden Portugals ist das Brandungsangeln sehr beliebt und lukrativ. An der Westküste sollte man aber mindestens mit Gewichten von 160 Gramm und stabiler Ausrüstung angeln. In der südlichen Algarve reichen auch Brandungsbleie von 120 Gramm.

Tipp: Entdeckt die besten und schönsten Strände, wie Peniche, Praia de Faro, die Küste von Alentejo, Praia de Olhão und Albufeira beim Brandungsangeln in Portugal.

Die steinigen und raueren Küstenabschnitte sind lukrative Angelgebiete. An Stellen an denen verschiedene Strömungen aufeinandertreffen sind Tummelplätze für Friedfischschwärme wie Doraden, Meerbrassen. Und wo Friedfisch ist, jagen auch Barrakudas, Wolfsbarsche und andere Meeresräuber.

Viele Portugiesen angeln mit einem Nachlaufvorfach. Beliebte Köder sind dabei Sardinen, Fischfetzen oder Seeringelwürmer, die Coreanos genannt werden. Außerdem ist das Angeln mit Pose sehr verbreitet. Die kampfstarken Doraden und Meeräschen bringen dabei eine Menge Spaß.

Achtung: Viele Portugiesen angeln von hohen Klippen in die Brandung. Dies ist eine sehr gefährliche Art des Fischens und führt bei kleinsten Unachtsamkeiten, Windböen oder großen Wellen zu Unfällen. Viele Angler kommen dabei jedes Jahr ums Leben!

Das Spinnfischen auf Meeresräuber vom Ufer ist ebenfalls immer verbreiteter. Man benötigt jedoch enorme Wurfweiten um an die Kanten zu gelangen an denen die großen Räuber lauern.
Schmale, längliche Pilker in Sandaaloptik, flachlaufende Wobbler oder Oberflächenköder sind dabei sehr fängig. Die sich in der Ausrüstung befindlichen Meerforellen Blinker sind aber ebenso nutzbar.

Gut zu wissen: Meeresfische sind kämpferisch und wehren sich deutlich stärker als unsere einheimischen Süßwasserfische. Beachte dies beim Drill und bei der Wahl Deines Equipments. Passende Reiseruten findest Du hier

Hochseeangeln in Portugal

Hochseeangeln_Portugal

Natürlich ist das Angeln in Portugal auch mit Boot sehr spannend und lukrativ. Viele Buchten und Küstenabschnitte sind nur mit dem Boot erreichbar. Sowohl das Grundangeln, als auch das aktive Spinnfischen wird bevorzugt praktiziert.

Mahi Mahi ist einer der beliebtesten Speisefische Portugals. Aber auch Meerbrassen, wie die Rot- oder Zahnbrasse, Makrelen und der Wolfsbarsch erfreuen sich großer Beliebtheit.

Lesetipp:

Für das Angeln im Meer benötigst Du bestenfalls spezielle und robuste Angelruten. Die besten Meeresruten haben wir für dich ausgewertet und zusammengestellt.

Natürlich ist auch das Big Game Fishing in Portugal sehr populär und beliebt. Das liegt vor allem am Vorkommen des blauen Marlin und der im Juli vorbei ziehenden Blauflossen Thunfische. Auch Schwertfische sind gern gesehene Gäste in den Gewässern vor Portugal.

Tipp Der Algarvenort Albufeira ist ein beliebter Ort für das Big Game Angeln in Portugal und der perfekte Ausgangspunkt, um einen Angel-Ausflug zu starten!

Von den Azoren oder von Madeira aus, kann man viele Trolling- und Angeltouren buchen. Die Fischgründe vor den portugiesischen Inseln sind voll von großartigen Fischen.

Angeln in den Binnengewässern Portugals

Angeln_in_Binnengewässern_Portugal

Angeln in Portugal ist auch an den Seen und Flüssen reizvoll. Vor allem die großen Stauseen locken viele Angler.

Die beliebtesten Süßwasser-Fischgründe Portugals:

  • Rio Lima: Der Fluss für das Angeln auf Lachse! Darüber hinaus finden sich auch viele andere Süßwasserfische wie Hechte, Barsche und Forellen. Sehr beliebt auch bei Fliegenfischern, ein Teil des Flusses benötigt eine spezielle Lizenz.
  • Naturpark Serra da Estrela: Viele Seen machen diese Region so beliebt. Hier kommt die eigentümliche Zebraforelle vor.
  • Rio Miño: Dieser 300 Kilometer lange Fluss bildet die natürliche Grenze zwischen Portugal und Spanien und ist ein sehr beliebtes Angelgewässer. Forellen, Lachse und Maifisch sind hier gut zu fangen.
  • Alqueva Stausee: Der Alqueva-Stausee ist der größte künstlich angelegte See Europas und bietet tolle Fischgründe. Neben Karpfen und Barschen gibt es hier Zander, Hechte und Welse.
  • Lago Alfarofia: Das „Mekka“ für Karpfenangler in Portugal. Sehr kleiner, aber fischreicher See mit großen Karpfen-Exemplaren.

Die herrlichen Binnengewässer Portugals sind auch noch immer ein absoluter Geheimtipp der Fliegenfischer. Vor allem zwischen März und Juli, an welchem das Angeln auch in Salmonidengewässern erlaubt ist. Die Flüsse Minho, Lima, Alva und Coura sind hierbei die beliebtesten Angelspots für Fliegenfischen in Portugal.

Achtung: Schonzeiten und Verbotszonen beachten! Bitte achte unbedingt auf lokale Verbotszonen und die ggf. benötigten Sonderlizenzen. Außerdem ist das Angeln in Salmonidengewässern nur zwischen März und Juli erlaubt.

Für das Spinnfischen eignen sich die vielen und fischreichen Stauseen Portugals.
Raubfische wie Zander, Hechte oder Barsche können sowohl vom Ufer als auch mit viel Spaß vom Kajak aus gefangen werden.

Lesetipp:

Wenn du auf der Suche nach einer geeigneten Rute zum Angeln auf Hechte in den portugiesischen Gewässern bist, schau mal in unseren Ratgeber zu den besten Hechtruten. Hier wirst Du sicher fündig.

Ebenso finde sich Karpfen, Schleien und Barben, die man beim Ansitzangeln in tollen naturbelassenen Umgebungen beangeln kann.

Die besten Jahreszeiten zum Süßwasserangeln in Portugal:

FischartJahreszeitBeste Gewässer / Region
Forelle1. März bis
31. Juli
Sandbäche und der Algo River im Norden, die Flüsse Minho und Lima. Die Seen und Bäche in den Bergen der Serra da Estrella sowie der Lagoa Comprida
Forellenbarsch1. Juli bis
14. März
Flussregion Agueda, Algarve Talsperren, Valle de Gaio-Stausee, Pateira de Fermentelos, Meranhão-Stausee, Mora e Coruche-Regionen, Bonavente und Salvaterra de Magios, Fluss Sado, Elvas-Region, Beja
Barbe1. Juli bis
14. März
Alle Flüsse und Bäche
Karpfen1. Juli bis
14. März
Flüsse und Bäche im Süden und Mitte Portugals
Schatten1. Februar bis
14. Juli
Im Frühjahr in Flüssen.
Zu anderen Jahreszeiten in Seen
Lachs1. März bis
31. Juli
In den Flüssen Lima und Minho
Stör16. Januar bis
14. Juli
Alle größeren Flüsse

Orte für den perfekten Angelurlaub in Portugal

Angelurlaub_Portugal

Portugal ist ein wahrer Traum für alle Angler und besticht neben der riesigen Küstenlinie des Festlandes auch mit traumhaften Binnengewässern.

  1. Lissabon:

    Die Hauptstadt Portugals ist ein beliebtes Reiseziel. Nördlich von Lissabon mündet der Rio Tejo in die gleichnamige und bekannte Bucht. Sowohl die Bucht als auch das Mündungsgebiet des Flusses sind stark von den Gezeiten geprägt, die beachtet werden sollten.Im nahegelegenen Cascais gibt es zudem viele anbieter von Hochseetouren und Angelausflügen.

  2. Porto:

    Die zweitgrößte Stadt Portugals liegt direkt am Atlantik und hat mit dem Fluss Douro ebenfalls ein großes Süßwasser-Gewässer zu bieten, der dem Nationalpark Peredes-Geres entspringt. Angeln in Porto ist demnach sehr variabel gestaltbar.

  3. Faro:

    Ganz im Süden gelegen und mit weiten, langen Sandstränden gesegnet ist Faro ebenfalls ein sehr beliebter Ort an der Küste Portugals. Ein Traumort für das Angeln am Strand.

  4. Albufeira:

    Ebenfalls im Süden gelegen ist Albufeira einer der bekanntesten Küstenorte bei Anglern. Von hier aus stechen auch viele Hochseefischer und Trolling-Boote in See, um auf Thunfisch, Marlin oder Schwertfisch zu angeln. Angelcharter und Ausflugsboote bringen Dich an die besten Angelspots im Süden.

  5. Madeira:

    Aufgrund der geografischen Lage mitten im Atlantic ist Madeira eine Hochburg für das Hochseefischen auf Marlin, Thunfisch und Schwertfisch. Angeln vor Maideras Küste ist sehr beliebt.

  6. Sagres:

    Am westlichsten Zipfel Portugals gelegen und bekannt durch Sagres` Fischereihafen und Fischmarkt, findest du hier alles, was man in Portugal auch angeln kann.

Fische in Portugal

Fische_in_Portugal

Die Fischfauna in Portugal ist sehr Artenreich. Sowohl fruchtbare Binnengewässer als auch der Atlantische Ozean sorgen für einen großen Fischreichtum. Die wichtigsten und beliebtesten Fische in Portugal haben wir Dir nachfolgend zusammengestellt:

Die beliebtesten Meeresfische Portugals

Blauer Marlin

Bezeichnung: Blue Marlin (eng.), Marlin azul (por.)


Gehört zur Familie der Fächerfische. Einer der beliebtesten Arten der Hochseefischerei. Lebt in der offenen See und Küstengewässern in Tiefen bis 200 m.

Aussehen: silbrig-blauer Rücken, Bauchseite silbrig. An den Flanken sind silberne Flecken.
Charakteristisches schmales Schwert vor dem Maul.

Größe: bis 450 cm, i.d.R. 250 – 350 cm

Nahrung: Fische (Makrelen, Thunfische) & Tintenfisch

Angelmethode: Bootsrute mit Köderfisch, Schleppangeln mit Kunstköder

Küche:
Exzellentes Fleisch, oft als Steak oder Kotelette zubereitet. Wird auch oft in Eintöpfen und Currys verwendet.

Blauflossen Thunfisch

Bezeichnung: Bluefin Tuna (eng), Atum rabilho (gr.)

 

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Die populärste Gattung der Thunfische. Der Blauflossen Thun lebt im Freiwsser bis 300 m Tiefe und kommt in kleineren Schwärmen vor. Er ist ein sehr wichtiger Nutzfisch und sowohl für Berufs- als auch Sportfischer ein beliebtes Ziel.

Aussehen: Spindelförmiger Körperbau. Schwarz-grauer Rücken, Bauchseite silbrig. An den Seiten blau-grau. Rückenflossen dicht beieinander stehend.

Größe: bis 300 cm, i.d.R. 200 250 cm

Nahrung: Fische (Makrelen, Sardellen, Hering) & Tintenfisch

Angelmethode: Bootsrute mit Köderfisch, Schleppangeln mit Kunstköder

Küche:
Einer der bedeutendsten Speisefische. Das dunkelrote Fleisch ist äußerst beliebt und lässt sich auf verschiedenste Weisen zubereiten. Natürlich extrem bekannt durch den rohen Verzehr beim Sushi.
Achtung: Der Rote Thun ist durch starke überfischung extrem im Bestand gefährdet. Wissenschaftliche Studien gehen davon aus, dass nur noch 6 % der ursprünglich vorhandenen Population übrig sind. Schonzeiten und Begrenzungen der EU müssen unbedingt eingehalten werden.

Gelbflossen Thun

Bezeichnung: Yellowfin Tuna (eng.), Atum albacora (por.)

International bekannt als Ahi, was aus dem Haiwaischen kommt. Wanderfisch, der im Sommer und Herbst in Tiefen bis 200 m anzutreffen. Der Gelbflossen-Thun kommt in größeren Gruppen vor, auch mit anderen Thunfischarten.

Aussehen: Am Rücken dunkelblau, am Bauch silbrig bis weiß gefärbt. Rückenflossen stehen dicht zusammen. Am Rücken dunkelblau, am Bauch silbrig bis weiß gefärbt. Die zweite Rückenflosse und Afterflosse sind auffällig gelb.

Größe: bis 240 cm und 200 kg schwer

Nahrung: Fische (Makrelen, Sardellen, Hering) & Tintenfisch

Angelmethode: Bootsrute mit Köderfisch, Schleppangeln mit Kunstköder

Küche:
Beliebter Speisefisch, der kommerziell oft gefroren oder in Dosen vermarktet wird. Kann aber ebenfalls roh als Sushi oder gebraten gegessen werden. Sehr leckeres, zartes Fleisch.
Achtung: Auch der Gelbflossen-Thun wird von der Weltnaturschutzunion (IUCN) auf der Liste der gefährdeten Arten als gering gefährdet geführt.

Weißer Thun

Bezeichnung: White Tuna (eng.), Atum branco (por.)

 

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Der weiße Thun ist ebenfalls ein bedeutender Speisefisch. Legt große Wnaderungen zurück und ist zwischen Herbst und Frühjahr auch küstennah anzutreffen. Vermischt sich in Schwärmen mit anderen Thunfischarten.

Aussehen: Am Rücken dunkelblau, am Bauch silbrig bis weiß gefärbt. Die erste Rückenflosse ist dunkelgelb gefärbt, Afterflosse und zweite Rückenflossen sind heller.

Größe: bis 140 cm und 60 kg schwer

Nahrung: Fische (Makrelen, Sardellen, Hering) & Tintenfisch

Angelmethode: Bootsrute mit Köderfisch, Schleppangeln mit Kunstköder

Küche:
Sehr beliebter Speisefisch, der kommerziell sowohl roh, geräuchert und in Dosen verkauft wird. Hochwertiger Thunfisch, der in der Küche auf viele Zubereitungsarten verarbeitet werden kann.

Echter Bonito

Bezeichnung: Bonito (eng.), Bonito (por.)


Der Bonito ist eine kleine Thunfischart und tritt in Schwärmen auf. Bis an die Küste heran jagend. Kommerziel befischter Thunfisch. Oft bei der Jagd aus dem Wasser springend.

Aussehen: Torpedoförmiger Körper mit gegabeltem Schwanz. Besitzt ein
großes Maul und kurze Brust- und Bauchflossen. Oberseite dunkelblau, mit senkrechten Streifen, Unterseite hell bis weiß gefärbt.

Größe: I.d.R. 50 – 60 cm lang.

Nahrung: Sardinen, Heringen und Makrelen, aber auch Tintenfische, Sepien, Kalmare

Angelmethode:
Spinnfischen: Kunstköder, Pilker, Blinker, Gummifische
Trolling: große Kunstköder, Gummifische, Sepia-Imitate

Küche:
Exzellenter Speisefisch, mit dunklem Fleisch. Sowohl frisch zubereitet als auch getrocknet oder geräuchert sehr beliebt.Das getrocknete Pelamidenfilet wird in Japan katsuobushi genannt und gehört zu den wichtigsten Zutaten der hiesigen Küche.

Schwertfisch

Bezeichnung: Swordfish (eng.), Espadarte (por.)

 

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Schwertfische sind weltweit in gemäßigten Zonen der Meere anzutreffen. Sie leben als Einzelgänger oder in Paaren. Tagsüber in Bereichen zwischen 300 – 500 m Tiefe zu finden. Nachts bis an die Oberfläche jagend.

Aussehen: Spindelförmiger, hochovaler Körperbau. Das Schwert mach bis zu ⅓ der Körperlänge aus und ist abgeflacht. Rücken ist schwarz-blau bis grau gefärbt. Richtung Bauchseite heller werdend.

Größe: I.d.R. 1,2 m – 1,6 m lang und bis 160 kg schwer.

Nahrung: Makrelen, Sarinen, fliegende Fische. Kalmare und Tintenfisch.

Angelmethode:
Spinnfischen: große Kunstköder wie Gummifische
Trolling: große Kunstköder, Gummifische, Sepia-Imitate

Küche:
Schwertfischfleisch ist leicht rosa. Es ist ausgesprochen schmackhaft und ähnlich wie Thunfischfleisch ist es fest und sehr mager. Zubereitet werden kann es, gebraten, gedünstet und geräuchert. Es wird aber auch als Sushi roh gegessen.

Gemeine Goldmakrele

Bezeichnung: Dolphinfish (eng.), Dorado / Mahi Mahi (por.)

Die Goldmakrele ist ein sehr beliebter Fisch der Sportangler. Trotz des dicken Kopfes und der Größe ist die Goldmakrele sher schnell und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 65 km/h. Sie leben sowohl einzeln als auch in Schwärmen. Oft unter treibenden Seegraswiesen zu finden.

Aussehen: schmaler, seitlich flacher Körper mit großem Kopf. Die einzelne Rückenflosse reicht vom Nacken bis zum Schwanzansatz. Der obere Körperbereich ist leuchtend blaugrün, seitlich heller und am Bauch silbrig.

Größe: I.d.R. 1,2 m – 1,6 m lang und bis 160 kg schwer.

Nahrung: Makrelen, Sarinen, fliegende Fische. Kalmare und Tintenfisch.

Angelmethode:
Spinnfischen: große Kunstköder wie Gummifische
Trolling: große Kunstköder, Gummifische, Sepia-Imitate

Küche:
Leckerer Speisefisch, gedünstet, gebraten und gegrillt zuzubereiten. Wird auch als Sushi roh verarbeitet. Sehr beliebt in der asiatischen Küche.

Goldbrasse / Dorade

Bezeichnung: Gilthead Seabream (eng), Dourada / Doirada (por.)

Goldbrassen sind mittlerweile eher bekannt als Dorade und ein sehr beliebter Speisefisch, ursprünglich aus dem Mittelmeer kommend. Sie lebt vorwiegend an steinigen Küsten bis in die Bradnungszone. Häufig auch über algenbewachsenem Sandgrund und im Bereich von Seegraswiesen in 30 bis 150 m Tiefe anzutreffen.

Gut zu wissen: Goldbrassen sind niemals rein männlich oder weiblch, sondern immer zweigeschlechtlich.

Aussehen: Die Goldbrasse hat einen sehr hohen Rücken, schimmernd bläulich-golden bis grün, die Seiten sind gräulich-heller gefärbt mit goldenem Schimmer; ihr Bauch ist silbrig weiß. Die
Stirnlinie ist steil ansteigend. Schwarzer Fleck hinter dem Kiemendeckel.

Größe: Durchschnittlich 25 – 35 cm lang, bis 2,5 kg schwer

Nahrung: Muscheln und Krebstieren sowie kleineren Fischen

Angelmethode:
Grundangelen, Brandungsangeln mit Naturköder

Küche:
sehr leckerer und beliebter Speisefisch mit festem Fleisch. Egal ob auf dem Grill, im Ofen oder in der Pfanne zubereitet. Kann sowohl im Ganzen, als auch filetiert gegart werden.

Zweibindenbrasse

Bezeichnung: two-banded sea bream (eng.) , Safia (por.)

Zweibindenbrassen sind vor allem im östlichen von Frankreich bis zu den Kapverdischen Inseln , sowie im Mittelmeer sehr verbreitet. Die Fische schwimmen einzeln oder in kleinen Schwärmen bzw. Trupps. Zweibindenbrassen leben hauptsächlich im nahen Küstenbereich in Tiefen zwischen 3 und 160 m. Meist über felsigem Grund, manchmal auch in Seegrasweiden anzutreffen.

Aussehen: Hochrückig, seitlich flach abfallender Körperbau. Große Augen, endständiges Maul. Zwei dunkle, senkrecht verlaufende Streifen bzw. große Punkte auf silbrigem Schuppenkleid.

Größe: Durchschnittlich 20 – 35 cm lang, bis 1,3 kg schwer.

Nahrung: Muscheln und Krebstieren

Angelmethode:
Grundangelen, Brandungsangeln mit Naturköder

Küche:
Leckerer und beliebter Speisefisch mit zartem Fleisch. Auf dem Grill, im Ofen oder in der Pfanne zuzubereiten. Kann sowohl im Ganzen, als auch filetiert gegart werden.

Zahnbrasse

Bezeichnung: Dentex (eng.) , Pargo (por.)

Zahnbrassen leben i.d.R. in Tiefen zwischen 15 und 50 Metern. Oft über felsigem, manchmal auch sandigem Untergrund. Aktive Jäger und Einzelgänger. In den warmen Monaten oft über Untiefen und Sandbänken anzutreffen.

Aussehen: ovaler, seitlich abgeflachter Körper, mit blaugrauer Färbung bei älteren Exemplaren. Jüngere Fische eher bräunlich-blau gefärbt.Die Rückenflosse besitzt 11 Flossendornen.

Größe: Bis zu 1 Meter lang und 12kg schwer

Nahrung: Fische, Muscheln, Tintenfische

Angelmethode:
Grundangeln, Brandungsangeln mit Naturköder

Küche:
Begehrter Speisefisch, der gegrillt, geschmort, gebraten oder pochiert zubereitet werden kann.

Geißbrasse

Bezeichnung: White seabream(eng.), Sargó (por.)

Geißbrassen leben grundnah in Schwärmen zwischen der Wasseroberfläche und 150 m Tiefe. Meist über felsig-steinigem, sandigem oder bewachsenem Meeresboden. Geißbrassen ernähren sich meist Nachts oder der Dämmerung von Krusten- und Weichtieren, sowie Seeigeln.

Aussehen: hochrückig, seitlich flacher Körper. Hell, silbriges Schuppenkleid mit 8-9 dunklen Streifen. Charakteristischer schwarzer Fleck vor der Schwanzflosse.

Größe: I.d.R. 20 – 30 cm lang

Nahrung: Muscheln, Tintenfische, Seeigel

Angelmethode:
Grundangeln, Brandungsangeln mit Naturköder

Küche:
Gut zum verzehr geeignet. Gedünstet, gegrillt zubereitet, hat die Geißbrasse ein leckeres Fleisch. Beim Ausnehmen sollte die schwarze Haut der Bauchhöhle sorgfältig entfernt werden.

Großkopfmeeräsche

Bezeichnung: Flathead Mullet (eng.), Mugem / Fataca (por.)

Meeräschen leben nahe der Wasseroberfläche in größeren Trupps oder Schwärmen bis 50 m Tiefe.
Lebt nahe der Wasseroberfläche über allen Arten. Sie sind eine weit verbreitete Art und kommen sowohl im Ostatlantik, Mittelmeer sowie dem schwarzen Meer vor.
Oft auch in Brandungsgebieten und Häfen zu finden.

Geißbrassen leben grundnah in Schwärmen zwischen der Wasseroberfläche und 150 m Tiefe. Meist über felsig-steinigem, sandigem oder bewachsenem Meeresboden. Geißbrassen ernähren sich meist Nachts oder der Dämmerung von Krusten- und Weichtieren, sowie Seeigeln.

Aussehen: torpedoförmiger Körperbau mit zwei auseinander stehenden Rückenflossen. Silbriger, grauer Rücken und weißer Bauch.

Größe: I.d.R. zwischen 40 – 60 cm lang

Nahrung: Allesfresser; ernährt sich hauptsächlich von Algen und Kleinlebewesen

Angelmethode:
Grundangeln, Brandungsangeln mit Naturköder
In Häfen einfach mit Haken und Brot / Teig

Küche:
Meeräschen haben festes, etwas fettes Fleisch. Der Geschmack hängt von ihrer Nahrung und dem Gewässer ab. Die Fische lassen sich je nach Größe gut im Ganzen mit entschuppter Haut grillen oder braten.
Die Rogen von Meeräschen gelten in vielen Ländern, so auch in Griechenland als Delikatesse. Durch Salzen, Pressen und Trocknen wird er haltbar gemacht.

Europäischer Wolfsbarsch

Bezeichnung: Sea Bass (eng.), Robalo (por.)

Verbreitet im östlichen Atlantik von Norwegen bis Afrika, im Mittelmeer sowie im Schwarzen Meer. Wolfbarsche leben gern über sandigem oder steinigem mit algenbewachsenem Meeresgrund nahe der Küsten bis 100 m Tiefe. Junge Wolfsbarsche sind oft in Schwärmen zu finden. Wolfsbarsche jagen vorwiegend Nachts und in der Dämmerung.

Aussehen: Der Wolfsbarsch hat einen lang gestreckten Körper. Der Rücken ist grau bis dunkelgrau, die Färbung wird an den Seiten zunehmend heller und silbrig, der Bauch ist schimmernd Besitzt eine zackige erste Rückenflosse und einen braunen Fleck am Kiemendeckel. Die Schwanzflosse ist gegabelt.

Größe: bis 1 Meter lang und 12 kg schwer

Nahrung: Fische und Schalentiere der Küstenregion

Angelmethode:
Spinnfischen mit Kunstködern, wie Blinkern, Wobbler oder Gummifischen.
Fischfetzen und Köderfische ebenso erfolgreich.

Küche:
Hervorragender Speisefisch mit feinfaserigem Fleisch und wenig Gräten. Köstlich vom Grill, aus der Pfanne oder dem Ofen.

Kabeljau

Bezeichnung: Codfish (eng.), Bacalhau (por.)

Kabeljau ist sowohl in Küstennähe bis in Tiefen von 200 m vorkommend und über verschiedenen Untergründen auffindbar. Generell hält er sich eher in grundnahen Bereichen auf.

Aussehen: langgestreckter, rundlicher Körperbau. Kabeljau ist farblich sehr variabel vorkommend – fleckig gräulich bis grün am Rücken und den Seiten. Am Bauch heller bis silbrig schimmernd.

Größe: Zwischen 1,00 m und 1,5 m groß werdend.

Nahrung: Krill, Krebse, Muscheln und kl. Fische. In Küstennähe gehören Sandaale zur Leibspeise.

Angelmethode:
Spinnfischen mit Kunstködern, wie Blinkern, Wobbler oder Gummifischen.
Bootsangeln mit Fischfetzen und Köderfischen

Küche:
Der Kabeljau besitzt sehr zartes, weißes Fleisch. Sowohl als gebratenes Filet, als auch aus dem Ofen sehr schmackhaft und edel. Als Stockfisch eine Delikatesse Portugals und Bolinhos de bacalhau (Fischklöse) ein sehr beliebtes Gericht.

Makrele

Bezeichnung: Mackerel (eng.), Sarda / Carapau (por.)

Die Makrele ist hier vor allem im Mittelmeer und im östlichen Atlantik verbreitet und bildet große Schwärme. Im Winter nur in tiefen Gewässer ruhend, ohne Nahrungsaufnahme lebend, im Frühjahr / Sommer in ufernäheren Gewässern jagend. Makrelen haben keine Schwimmblase, wodurch sie einerseits ohne Druckausgleich schnell die
Wassertiefe wechseln können, aber auch ständig in Bewegung bleiben müssen um nicht abzusinken.

Aussehen: Besitzt einen gestreckten, rundlichen Körper, eine spitze Schnauze und ein großes
Maul mit kleinen Zähnen. Grün-blau-silber glänzende Farbe mit Streifen. Die Schwanzflosse ist auffälig gegabelt.

Größe: Werden bis 60cm lang und 3,4 kg schwer.

Nahrung: Ernährung durch kleine Fische, Krebse, Schnecken und Würmern.

Angelmethode: Bootsangeln mit Fischfetzen, kleine Köderfische sowie Paternoster-Montagen, Blinker, Pilker.

Küche:
rötliches, fetthaltiges Fleisch. Ideal zum Braten, Grillen, Dünsten und Räuchern.

Sardine

Bezeichnung: Pilchard (eng.), Sardinha (por.)

Sardinen halten sich tagsüber meist in Tiefen von etwa 25 bis 100 Metern auf und steigen nachts auf 10 bis 35
Meter. Im Sommer wandern Sardinen nach Norden, im Winter südwärts. Dabei versammeln sie sich in großen Schwärmen.

Aussehen: torpedoartig, leicht zylindrische Körperform in silbriger Färbung. Der Rücken ist bläulich-grün schimmernd. Die Kiemendeckel sind geriffelt und die Schwanzflosse stark gegabelt.

Größe: Zwischen 12 und 20 cm lang.

Nahrung: Sie ernähren sich von planktonischen Krebstieren, Fischeiern, Larven sowie kleinen Krebstieren.

Angelmethode: Meist nur mit Netzen befischt. Paternoster-Montagen können erfolgreich sein.

Küche: Beliebter Speisefisch, sehr fetthaltig. Größere Fische eignen sich für den Grill. Kleinere Exemplare werden oft eingelegt.

Steinbutt

Bezeichnung: Turbot (eng.), Pregado (por.)

Der Steinbutt ist ein Plattfisch und lebt sowohl in der Nordsee, als auch im Mittelmeer sowie im Atlantik.
Er lebt auf sandigen, schlammigen Böden in 10 – 60 m Tiefe.

Aussehen: Plattfisch, ovale flache Körperform mit mittlerem Augenabstand. Bräunlich bis olivgrüne Färbung mit Flecken und Punkten. Unterseite weiß.

Größe: 15 cm – 30 cm groß

Nahrung: Schnecken, dünnschalige Muscheln und kleine Krebstiere

Angelmethode: Brandungsangeln / Grundangeln mit Wattwurm oder Muscheln

Küche:
Oftmals frittiert zubereitet, kleine aber viele Gräten.

Seezunge

Bezeichnung: Sole (eng.), Linguado (por.)

Seezungen sind in Nordsee, Mittelmeer und im Atlantik beheimatet. Wandert im Winter in tiefere Gewässer.
Die Seezunge ist ein nachtaktiver Einzelgänger und lebt küstennah azf sandigen und weichen Böden in Tiefen zwischen 10 – 100 m. Gräbt sich in den Boden ein.

Aussehen: Rechtsseitiger Plattfisch der farblich sehr unterschiedlich vorkommt. Färbung der Augenseite meist braungrün bis braungrau mit unregelmäßigen dunklen Flecken oder Marmorierungen. Die Blindseite ist grau bis weißlich gefärbt.Die Brustflossen sind gleich lang, mit einem schwarzen Fleck. Die Rückenflosse beginnt am Kopf vor den Augen.

Größe: durchschnittlich 35 cm groß, max. bis 70 cm.

Nahrung: Schnecken, dünnschalige Muscheln und kleine Krebstiere

Angelmethode: Brandungsangeln/ Grundangeln mit Wattwurm oder Muscheln

Küche:
Seezungen haben festes Fleisch. Wird gedünstet oder gebraten zubereitet. Oftmals als ganzer Fisch serviert.

Roter Drachenkopf

Bezeichnung: Red Scorpionfish (eng.), Rascasso / Rocaz (por.)

Der Rote Drachenkopf ist ein Bodenfisch der im nordöstlichen Atlantik und im Mittelmeer verbreitet ist.
Man trifft ihn auf felsigen, oft algenbedeckten Böden an. Nur selten auf sandigem Untergrund. Er lebt In Regionen zwischen 20 und 500 Metern Tiefe. Der Rote Drachenkopf lauert meist bewegungslos am Grund, wo er gut getarnt auf Beute wartet. Aktiv in der Dämmerungsphase und Nachts.

Aussehen: kräftiger, rundlicher Körperbau mit großem, stacheligem Kopf. Meist rötlich, braune Färbung, aber an Lebensraum anpassend. Der Fisch häutet sich in regelmäßigen Abständen. Die Rücken- und Afterflossen mit giftigen Stacheln versehen!

Größe: durchschnittlich 35 -50 cm groß, max. bis 70 cm.

Nahrung: kleine Fische und Krebstiere

Angelmethode: Brandungsangeln/ Grundangeln mit Naturködern

Achtung: Der Drachenkopf besitzt giftige Stacheln am Kiemendeckel und an der Afterflosse. Diese können zu schmerzhaften, anhaltenden Schwellungen führen. Einige Menschen reagieren allergisch, was über starken Kopfschmerzen, Schwindel bis hin zur Bewusstlosigkeit oder gar Herzstillstand führen kann. Bei Verdacht auf eine Vergiftung bitte einen Arzt aufsuchen.
Küche:
Sehr guter Speisefisch, oft im Ganzen gedünstet oder gebraten. Vor dem Verzehr sollte die Haut entfernt werden. Das Fleisch ist relativ weich.

Adlerfisch / Umberfisch

Bezeichnung: Meagre (eng.), Corvina (por.)

Der Adler- oder Umberfisch lebt meistens über steinigem und sandigem Meeresgrund aber auch über Fels und Geröll in 15 bis 300 Metern Tiefe. Hin und wieder auch im Brackwasser anzutreffen. Er ist sowohl im Mittelmeer, im Schwarzen Meer und im Ostatlantik verbreitet.

Aussehen: Besitzt einen langgestreckten, hochrückigen Körperbau. Die Bauchseite ist weiß-silber gefärbt. Die Flossen haben eine rotbraune Färbung. Das Schuppenkleid ist sehr rauh. Er besitzt sehr scharfe und starke Reißzähne.

Größe: bis 2,3 Meter lang und 100 Kilogramm schwer.

Nahrung: Fische, Krustentiere und Seeschnecken.

Angelmethode: Brandungsangeln/ Grundangeln mit Naturködern

Küche:
Auf Fischmärkten oft als Corvina a posta (in Scheiben geschnitten) erhältlich. Sehr fettarmer Fisch der kurz gegrillt sehr schmackhaft ist. Alternativ mit saftigen Gemüse gedünstet.

Schwarzer Degenfisch

Bezeichnung: Scabbardfish (eng.), Espada (por.)

Der Schwarze Degenfisch ist verbreitet im Ostatlantik von Frankreich bis Afrika und im westlichen Mittelmeer.
Er lebt in Schwärmen und ist tagsüber nahe dem Meeresboden zu finden. Dies meist über sandigen und schlammigen Böden und in Tiefen zwischen 250 und 1000 m. In der Nacht in flacheren Regionen um 50 m aufsteigend.

Aussehen: Eine “hässliche” Erscheinung – schmaler und langer Körper. Im Wasser ist der Fisch kupferfarben – nach dem Fang wird der Fisch schwarz. Wirbelfisch mit großem Fangzähnen im Maul – große Augen.

Größe: bis zu 9 kg schwer und 2,10 m lang, i.d.R. 150 cm lang.

Nahrung: Fische, Krebse, Tintenfische und Krustentiere

Angelmethode: Langleinen und Schleppangeln mit Fischfetzen oder Naturködern.

Küche:
Durch sein mageres und festes Fleisch eignet sich besonders gut zum dünsten und braten. Außerdem kann der Fisch auch im Ganzen im auf dem Grill oder Backofen gegart werden. Leicht verdaulich mit hohem Omega-3-Gehalt

Grauer Drückerfisch

Bezeichnung: Grey Triggerfish (eng.), Peixe porco / Cangulo (por.)

Der Graue Drückerfisch ist im Mittelmeer, dem Schwarzen Meer und im Atlantik beheimatet. Er lebt als Einzelgänger oder in kleinen Gruppen nahe dem Meeresgrund bis 100 m Tiefe oft über felsigen Böden und Seegras.

Aussehen: Hochrückiger, seitlich flacher Körperbau mit hochliegenden Augen. Grau-blaue, manchmal blau-grüne Färbung der dicken Haut. Auffällige schräge Schwimmlage

Größe: Zwischen 45 und 60 cm

Nahrung: Muscheln, Schnecken und verschiedene Krebstiere.

Angelmethode: Brandungsangeln / Grundangeln mit Naturködern

Küche: Der graue Drückerfisch besitzt festes, weißes Fleisch. Als Filet gut zu braten oder grillen. Eignen sich auch zur Zubereitung im Backofen.

Die beliebtesten Süßwasserfische in Portugal

Forelle

Bezeichnung: Trout (eng.), Truta (por.)

Gehört zur Familie der Salmoniden. Einer der beliebtesten Arten des Angelsports. Forellen leben in Seen und Flüssen. Meerforellen wandern ins Meer. Sie bevorzugen sauerstoffreiche Bereiche im Gewässer.

Aussehen: Spindelförmige, seitlich abgeflachte Körperform mit großem Kopf. Färbung variabel, am Rücken dunkler. Charakterischtische unregelmäßige dunkle Punkte auf Rumpf, Kopf und Flossen. Bachforellen meist rötlich gefärbt.

Größe: Bachforellen 25 – 50cm groß, Seeforellen bis 140cm lang.

Nahrung: Insekten, Kleinstlebewesen, Pflanzen

Angelmethode: Spinnangeln oder Matchangel mit Teig, Larven, Maden, Würmer,
Bei Kunstködern: kl. Wobbler, Spinner, Blinker, Gummiköder, Fliege

Küche:
Exzellenter Speisefisch, der auf verschiedenste Weisen zubereitet werden kann.
Weißes, festes Fleisch mit sehr gutem Geschmack. Gegrillt, Gebraten, als Filet oder geräuchert, so ziemlich alle Zubereitungsarten führen zu Genusserlebnis.

Atlantischer Lachs

Bezeichnung: Salmon (eng.), Salmão (por.)

AussehenVorkommenKöder
  • Spindelförmige, seitlich abgeflachte Körperform mit großem Kopf.
  • Ausgewachsene Lachse mit silbriger Färbung.
  • Schwarze, unregelmäßige Punkte oberhalb des Seitenlinienorgans.
  • Durchschnittlich 71-76 cm lang und 3,5 – 5 kg schwer.
  • In Flüssen, sowie im Meer..
  • Sauerstoffreiche Areale im Süßwasser bevorzugt.
  • Ernährung durch Insekten, Würmer und Kleinstfische. Im Meer zusätzlich durch Plankton
  • Teig, Larven, Maden, Würmer
  • kl. Wobbler, Spinner, Blinker, Gummiköder, Fliege
Küche:
DER Speisefisch wird auf verschiedenste Weisen zubereitet.
Charakteristisches nach dem Fisch benannte Färbung des Fleisches. Gegrillt, Gedünstet, Gekocht, Gebeizt, Geräuchert… egal mit welcher Zubereitungsart, der Lachs schmeckt.

Forellenbarsch

Bezeichnung: Largemouth Bass (eng.), Achigã (por.)

AussehenVorkommenKöder
  • Langgestreckter, seitlich abflachender Körper.
  • Sehr großer Kopf (¼ der Gesamtlänge).
  • Graugrüne, Olivgrüne Färbung.
  • bis 1,00 Meter lang. Gewöhnlich zwischen 40 und 70 cm.
  • In Seen und großen, langsam fließenden Flüssen.
  • Forellenbarsche ernähren sich von Fischen, Krebstieren und Weichtieren.
  • Ernährung durch Insekten, Würmer und Kleinstfische. Im Meer zusätzlich durch Plankton
  • Würmer
  • kl. Wobbler, Spinner, Blinker, Gummiköder, Fliege
Küche:
Forellenbarsche können wie alle Barscharten gut verzehrt werden. Gebraten als Filet oder gegrillt ist er sehr schmackhaft. Etwas süßliches Aroma.

Iberische Barbe

Bezeichnung: Barbel (eng.), Barbo-Focinheiro (por.)

AussehenVorkommenKöder
  • Stromlinienförmiger, schlanker Fisch.
  • Charakteristische Bartelpaare am Maul.
  • Goldgelbe Färbung mit leicht orangen Flossen.
  • I.d.R bis 50 cm lang, kann bis 80 cm groß werden.
  • Sauerstoffreiche Süßgewässer, mit kieseligem, sandigem Grund.
  • Am Grund und Bodennähe lebend.
  • Ernährung durch Kleintiere, Pflanzen und kl. Fischen.
  • Maden, Würmer, Larven, Mais
  • kl. Wobbler, Spinner, Blinker, Gummiköder, Fliege
Küche:
Barben besitzen festes Fleisch und sehr lecker (außer kurz vor der Laichzeit im Frühjahr). Gut als Filet zu braten, aber auch aus dem Backofen sehr schmackhaft. Im Ganzen vom Grill ebenfalls zu empfehlen.
Achtung: Der Rogen von Barben, sowie das Bauchfleisch, das diesen umgibt, ist für den Menschen nicht genießbar und führt zu Übelkeit bis hin zu erbrechen. Dies gilt für den Verzehr von rohem, als auch gegartem Fleisch.

Karpfen

Bezeichnung: Carp (eng.), Carpa (por.)

AussehenVorkommenKöder
  • Rundlicher, massiger Körper.
  • Endständiges, vorgestülptes Maul.
  • Goldgelbe, bräunliche Färbung mit ausgeprägtem Schuppenkleid.
  • Ab 4. Lebensjahr ca. 35 Zentimeter lang. Kann bis 10 kg und schwerer werden.
  • In stehenden, langsam fließenden Gewässern vorkommend.
  • Nachtaktiv, tagsüber meist in tiefen Regionen abwartend.
  • Ernährt sich von Würmern, Kleinkrebsen, Schnecken, Larven und selten auch kleinen Fischen.
  • Maden, Würmer, Larven, Teig, Mais, kl. Kartoffeln
  • Boilies, Trockenfutter für Hunde
Küche:
Beliebter Speisefisch. Im Backofen gebacken oder paniertes Filet genauso lecker, wie Karpfen blau oder als V-Steak zubereitet.

Stör

Bezeichnung: Sturgeon (eng.), Esturjão (por.)

AussehenVorkommenKöder
  • langer, haiähnlicher Körperbau, mit langem Maul
  • Grünlich-graue bis braune Färbung auf der Oberseite, am Bauch hell-grau.
  • Statt Schuppen besitzt der Stör 5 Reihen Knochenplatten.
  • Kann bis 6 Meter lang werden. Durchschnittlich ca. 1,2 m lang.
  • Wanderfisch zwischen Meer und Süßwasser.
  • Am Grund und Bodennähe lebend.
  • Ernährung durch Kleintiere, Krebsen, Pflanzen und kl. Fischen.
  • Maden, Würmer, Fischfetzen (Räucherlachs), Käse
  • Pellets, Boilies
Küche:
Sehr magerer und grätenarmer Fisch. Wird als Filet gedämpft oder pochiert zubereitet. Kann auch gut im Ofen gegart werden.
Gut zu wissen: Der Rogen des Störs ist bekannt als Kaviar und gilt als schwarzes Gold. Die unreifen Eier des weiblichen Fisches werden dabei mit Salz haltbar gemacht. Mittlerweile gibt es Verfahren die es ermöglichen Kaviar durch abstreifen der Eier herzustellen, so dass die Fische nicht geschlachtet werden müssen.

Zander
Bezeichnung: Pike perch (eng.), Lucioperca (por.)

AussehenVorkommenKöder
  • langer, spindelförmiger Körper, mit spitzem abflachendem Kopf.
  • Grünlich-bläuliche Farbe, der Rückenbereich meist dunkler.
  • Die geteilten Rückenflossen sind gleichlang und hoch.
  • Bis 1,2 m lang und 20 kg schwer – i.d.R. 40 – 70 cm.
  • In Seen und Flüssen
  • Im Freiwasser und Grund nah jagend.
  • Ernährt sich durch Beutefische und Wirbellose.
  • Wobbler, Spinner, Twister, Gummifische
  • Köderfische und Fischfetzen
Küche:
Sehr magerer Fisch mit festem weißem Fleisch. Sehr beliebt in der Küche und verschiedenst zuzubereiten. Gebratenes Zanderfilet ist dabei die gängigste Methode.

Hecht

Bezeichnung: Pike (eng.), Lucio (por.)

AussehenVorkommenKöder
  • langgestreckter, mäßig abgeflachter Körperbau mit langem Maul.
  • Grünlich-bräunliche Farbe, mit Streifenmuster.
  • Die Rückenflossen sind weit hinten.
  • Bis zu 1,5 m lang und 22 kg schwer – i.d.R. 60 – 80 cm.
  • In Seen und Flüssen zu finden.
  • Im Freiwasser und aus der Deckung jagend.
  • Ernährung durch Beutefische, aber auch von Fröschen und teilweise Wasservögeln.
  • Wobbler, Spinner, Twister, Gummifische
  • Köderfische und Fischfetzen
Küche:
Beliebter Speisefisch. Die Y-Gräten können gut entfernt werden. Oft als Filet gebraten zubereitet. Da Fleisch eher trocken, sind Fischbällchen eine tolle Variante den Fisch zu genießen.

Checkliste – Angelurlaub in Portugal

Für das Angeln in Portugal wird nicht viel benötigt. Nachfolgende Checkliste hilft Dir das richtige Equipment zusammenzustellen.

FAQ – Häufige Fragen

Entdecke nachfolgend die am häufigsten gestellte Fragen zum Thema Angeln in Portugal.

Angeln in Portugal – Angelschein nötig?

Für das Angeln in Portugal benötigt man eine Angellizenz. Dabei muss beachtet werden, wo und wie lange im Land geangelt werden soll. Neben der Lizenz für das Meeresfischen (Licença de Pesca Desportiva) und der Lizenz für das Angeln in Süßwasserbereichen (Licença de Pesca Desportiva em Águas Interiores), gibt es auch verschiedene Sonderlizenzen.
Mittlerweile ist es möglich, die Lizenz für das beliebte Meeresangeln online zu beantragen.

Wo ist Angeln in Portugal erlaubt?

Angeln in Portugal ist sehr beliebt und vor allem an der Küste, bis auf in wenigen geschützten Arealen erlaubt. Eine Angellizenz ist aber hierfür aber dennoch obligatorisch.

In den ebenfalls sehr fischreichen Binnengewässern sollte man sich im Vorfeld genau erkundigen, an welchen Flüssen und Seen das Angeln mit der Binnenfischerei-Lizenz möglich ist und wo spezielle Lizenzen zu erwerben sind. Auch die geschützten bzw. privaten Gewässer sollten beachtet werden.

Welche Fische gibt es in Portugal?

Portugal besticht durch eine sehr artenreiche Fischfauna. Beim Meeresangeln von der Küste oder vom Boot finden sich viele beliebte Speisefische, wie Meerbrassen, Meeräschen, Doraden. Raubfische wie der Kabeljau, Wolfsbarsch oder Bonito lassen sich ebenfalls in Ufernähe angeln.
Beim Hochseefischen kann man auf Thunfische und Schwertfische fangen. Auch Goldmakrelen oder der Blau Marlin sind begehrte Zielfische für Sportangler.

Die ergiebigen Binnengewässer Portugals locken mit Salmoniden, wie Lachs und Forelle. Auch Karpfenangeln ist sehr beliebt in Portugal.

Wann ist die beste Zeit zum Angeln in Portugal?

Das kommt ein wenig darauf an, wo und was du angeln möchtest. Angeln in Portugal ist aufgrund des mediterranen Klimas ganzjährig möglich und angenehm.

Die beliebten Salmoniden darf man nur im Frühjahr zwischen März und Juli angeln.

Meeresfische sind bis auf wenige Ausnahmen ganzjährig anzutreffen. Gerade in Buchten und Häfen lassen sich so ganzjährig Meerbrassen und Doraden fangen.

Wie Thunfisch Angeln in Portugal?

In Portugal kann man sehr gut Thunfisch angeln. Die gängigste Methode für den Fang von Thunfisch im Atlantik ist das Trolling, also dem Fang an der Langleine hinter einem Boot gezogen. Ebenso lassen sich Schwertfische oder der Blaue Marlin so fangen.

Aber auch bei Spinnfischen von der Küste lassen sich Bonitos fangen. Die beste Jahreszeit für das Thunfisch-Angeln in Portugal ist der Sommer zwischen Juni und September.

Welche Ausrüstung für das Angeln in Portugal?

Grundsätzlich brauchst du für das erfolgreiche Angeln in Portugal nicht viel. Eine qualitativ hochwertige Reiserute, eine Salzwasser geeignete Rolle mit geflochtener Schnur zum Spinnfischen, monofiles Vorfach, einen Watkescher, ein paar Spinner, Messer und Zange. Natürliche Köder wie Fischfetzen und Brot gibts vor Ort.

Beim Angeln auf den Felsen sind gute Schuhe, bestenfalls Watschuhe mit Profil, wichtig, da die besten Stellen, wie meistens, ein wenig Kletterei erfordern.

Welche Fische in Portugal mit Kunstköder fangen?

Viele im Atlantik lebende Fische lassen sich auch mit Kunstködern fangen. Raubfische, wie der Bonito, Wolfsbarsch oder Makrele, lassen sich einwandfrei auch von der Küste mit Pilkern, Wobblern und Gummifischen überlisten.

Aber auch friedsame Fischarten lassen sich mit Krustentier- oder Tintenfischimitaten gut an den Haken lotsen. Für das Angeln auf Sardinen und Makrelen-Schwärme eignen sich sogenannten Paternoster-Montagen.

Wo Angeln in Porto?

Direkt am Atlantik gelegen, kann man von Porto aus die Küste entlang angeln und erfolgreich sein. Außerdem kann man Trolling-Touren buchen, die vom Hafen aus in See stechen, um die großen Raubfische Portugals zu beangeln.
Ebenso ist der Fluss Douro, welcher in Port in den Atlantik mündet, ein lukratives Gewässer für allerhand Fischarten.

Wo Angeln auf Madeira?

Madeira liegt inmitten des Atlantischen Ozeans und bietet daher die besten Voraussetzungen beim Hochseefischen auf Thunfisch, Schwertfisch und Co. erfolgreich zu sein. Viele Anbieter werben mit Tagestouren.
Natürlich kann man aber auch mit der Spinnrute vom Ufer erfolgreich sein.

Wo in Portugal Lachs fangen?

Portugals Binnengewässer sind bekannt für das Angeln auf Salmoniden. Ein echter Tipp für alle Lachsangler ist der Rio Lima. Auch der Rio Miño an der spanischen Grenze ist sehr beliebt für das Angeln auf Lachs in Portugal. Das Angeln auf Lachse und Forellen ist in Portugal aber nur zwischen März und Juli erlaubt. Eine Angellizenz ist ebenfalls zu vorher zu erwerben.

Welche Köder für Wolfbarsche im Atlantik?

Das Spinnfischen auf Wolfsbarsche von der Küste erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Mit Pilkern und Wobblern ist man hier gut ausgestattet. Persönlich hatte ich mit bläulich-silbernen Pilkern und Wobblern großen Erfolg beim Uferangeln auf Wolfsbarsch.

Wo Fliegenfischen in Portugal?

Die vielen Binnengewässer Portugals sind auch noch immer ein absoluter Geheimtipp für ausländische Fliegenfischer. Vor allem zwischen den Monaten März und Juli, in welchen das Angeln auch in Salmonidengewässern erlaubt ist. Die Flüsse Minho, Lima, Alva und Coura sind hierbei die beliebtesten Angelspots für Fliegenfischen in Portugal.

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